Sicher im Internet: Jetzt gibt es das Gratis-Kinderbuch

Wissen Sie, wo Ihr Kind im Internet unterwegs ist? Mit wem es chattet oder mailt? Nein? Dann gehören Sie zur überwiegenden Mehrheit der Eltern. Laut einer EU-Studie wissen nämlich nur 15 Prozent der Eltern, was ihre Kinder online treiben. Dabei haben bereits 20 Prozent der Kinder online schon sexuelle Angebote bekommen, aber nur 25 Prozent dieser Kinder ihren Eltern davon erzählt.

"Medienkompetenz ist daher nicht nur für Kinder wichtig, sondern genau so für Eltern", erklärte Thomas Lutz, Unternehmenssprecher Microsoft Österreich, bei der heutigen Pressekonferenz zum Erscheinen des Kinderbuchs zur Internetsicherheit. 30.000 Exemplare des Gratis-Buchs, das Kinder beim sicheren Umgang mit dem Computer unterstützt, wurden gedruckt und können ab 6. Mai kostenlos (solange der Vorrat reicht) bei der Hauptbücherei am Gürtel sowie in den 39 Zweigstellen der Büchereien Wien bezogen werden. Wiener Volksschullehrer und –lehrerinnen können die Kinderbücher für ihre Schulklassen gratis bestellen. Die Bestellformulare werden in den nächsten Tagen an alle Wiener Volksschulen geschickt. Die Wiener Kinderfreunde verteilen die Bücher in ihren 72 Horten und im Kinderfreunde-Indoorspielplatz Albert Seversaal.

Held des Buches ist Tscho, dessen Freund Wastl einen Laptop bekommt und in die Weiten des World Wide Webs abtaucht. Dabei passieren ihm diverse Dinge, die unwissenden Kindern im Internet nun einmal unterkommen. Wastl chattet und verknallt sich in das coolste Mädchen von www.handibussi.at. Das unbekannte Wesen, das vielleicht gar kein fesches Mädchen ist, will er unbedingt treffen. Per Blog legt sich Wastl auch noch mit seinem Mathelehrer an. Seine Freunde versuchen, ihn vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Nun gibt es zwar jede Menge technischer Hilfsmittel für die Sicherheit am PC, aber "die alleine werden immer zu wenig sein", meint Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich. Wichtig ist laut der Wiener Gemeinderätin Barbara Novak "Kinder zu kritischen, selbstbewussten Menschen zu machen, die sich selbst schützen können".

Und genau das hat der Autor des Buches, Christoph Maunz, umgesetzt. Mit einem "erhobenen Zeigefinger" habe er nicht wacheln wollen. Er halte aber das Thema für wichtig und hat bis auf die Hauptrichtung des Buches auch keine Vorgaben gehabt. Dennoch sei es "gar nicht so leicht gewesen, ein Auftragswerk zu schreiben".

Den Kindern scheint es jedenfalls zu gefallen. Nicht nur schmökerten die ersten Leser und Leserinnen bereits bei der Pressekonferenz in dem Buch – sie bekamen exklusiv eine humorvolle Lesung des Autors.

 
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